WAS SIE SCHON IMMMER ÜBER DIE SEEFAHRT AUS ROSTOCK WISSEN WOLLTEN, ABER NIE ZU FRAGEN WAGTEN.

oder

ALLES, WAS JEDER SEEMANN AUS ROSTOCK SCHON IMMER WUSSTE,  ABER WORÜBER KEINER SICH BISHER ZU SCHREIBEN TRAUTE.  

Das Buch ist am 29. Februar 2012 im Engelsdorfer Verlag aus Anlass des 60. Jubiläums der Gründung der Deutschen Seereederei erschienen. Seine Präsentation in der Öffentlichkeit erfolgte zur Leipziger Buchmesse am Stand des Engelsdorfer Verlages.

Bestellungen unter www.engelsdorfer-verlag.de (unkomplizierte, versandkostenfreie  Lieferung für Leser ohne Amazon-Account), bei Amazon und vielen weiteren Internetanbietern ( z.B. bei libri.de - auch versandkostenfrei), überall im Buchhandel. Das Buch ist bei Amazon und weiteren Anbietern auch als e-book erhältlich (6,99 €). 




Das Buch ist dem Andenken an alle ehemaligen Indienfahrer der Deutschen Seereederei gewidmet.

"Labskaus auf Indisch" auf der Leipziger Buchmesse 2012 am Stand des Engelsdorfer Verlages




Zum Inhalt: Damals war's, als Seefahrt (fast) noch Abenteuer war ...

Ein Logbuch aus Tagen, als Schiffe noch schwer mit den Schätzen des Orients beladen in die Heimat zurückkehrten und nicht nur mit bunt bemalten übereinander gestapelten Kisten aus Blech. Mit einem konventionellen Stückgutfrachter im Liniendienst aus der Ostsee hin zu den Häfen des indischen Subkontinents am Arabischen Meer und dem Golf von Bengalen. Im Kielwasser Vasco da Gamas wie vor 500 Jahren auf der berühmten "Carreira da India" unterwegs. Mit ironischer Distanz und satirischer Beobachtungsgabe, mal launig-heiter, mal bitter-ernst, werden sowohl das Kap der Guten Hoffnung als auch manche Klippe im Bordalltag umschifft.  

Mit Schwung segelt der Autor durch ein Dutzend Unterwegshäfen, hart am Wind und an den Fakten, gleichwohl mit Humor und Augenzwinkern als auch der nötigen Prise Seemannsgarn. Begleitet wird er dabei von einer Anzahl weiterer Seefahrer, die mit ihren Episoden und Anekdoten dem Buch den Charakter eines Vademekums über das Leben an Bord Rostocker Frachter vor dem Siegeszug der  Containerschifffahrt verleihen.

Klar vorn und achtern, alle Leinen los und ein, VOLL VORAUS für eine außergewöhnliche Entdeckungsreise unter der blau-rot-blauen Flagge von DSR-LINES.


                                                        


Labskaus auf Indisch, eine geografisch-maritime Crossover-Reportage mit Witz und Esprit. Ein Buch für ehemalige Seeleute und sonstige Leser, die trotz aller Lebenserfahrung noch immer über sich selbst lachen können, kurzum ein Buch für alle, die, egal ob am Strand oder im Büro, ob Landei oder Fahrensmann, sich prächtig amüsieren möchten.

Inclusive Teil 2 der Erinnerungen an den Untergang von U 1229 vor Neufundland im August 1944. ( Teil 1 in "Babbeljahn un daddeldu", Teil 3 in einem Band in Vorbereitung )




Leseprobe zum Anfang der Spannungskurve, siehe Amazon - Blick ins Buch.




Der Autor beim Stroh dreschen - was ihm in diesem Buch garantiert nicht noch einmal passiert

- Der Inhalt gliedert sich streng nach Segelliste:

Was selbst ein Seemann noch nicht über diese Häfen weiß: Rostock - Hamburg - Bremen - Antwerpen - Rotterdam - Ausreise via Kap Hoffnung - Colombo - Madras - Chittagong - Calcutta - Chalna - Bombay - Karachi - Mormugao - Cochin - Colombo - Madras - Heimreise via Kap Hoffnung  

- Mitautoren sind  die ehemaligen Seefahrer Lothar Deppner, Technischer Offizier, Karl-Heinz Flegel, Funkoffizier, Walter Jangel, Funkoffizier, Kurt-Werner Langer, Technischer Offizier, Joachim Müller, Funkoffizier. Sie stellten verschiedene eigene Erfahrungsberichte für die Veröffentlichung zur Verfügung. Alle haben bereits Beiträge in den BORDGESCHICHTEN des DSR-Seeleute e.V. (www.seeleute.de) veröffentlicht.   




Im Morgenlicht passiert ein Frachter des südgehenden Konvoi eine Signalsstation am Suezkanal

-  Zu den 180 Abbildungen gehören Fotos des Autors als auch interessante Zeitdokumente. -




Fischer auf floßähnlichen Booten vor Kakinada im Golf von Bengalen




REZENSIONEN

Rezensionen bei Libri.de

1.

Für erheblich gehaltlosere "Dokumentationen" wurden schon Doktorwürden vergeben!

"Labskaus auf Indisch", das ist Geschichtsschreibung! Weniger für die Deutsche Seereederei, aber sehr detailgetreu für das Leben an Bord unter dieser Flagge.

Friedrich Seibicke war stets auch für die kleinen Dinge des Alltags auf See und an Land mit allen Sinnen offensichtlich hoch sensibilisiert unterwegs.
Dieser Autor stand mit drei Ärmelstreifen an der Uniform und allen geschärften Sinnen täglich voll im Geschehen und das schon bei der Anreise per Reichsbahn zum Heimathafen, beim heimatlichen und ausländischen Zoll, bei "SPEK und EIEREN" in Antwerpen, im "BIJENKORF" von Rotterdam und auf der "Falkland Road" in Bombay.

Die Dokumentation "Labskaus auf Indisch" ist äußerst gesellschaftskritisch.
D.h. der Autor kritisiert nicht einmal, er projektiert DSR-Bordleben vor unser geistiges Auge.
Friedrich, in seiner unwahrscheinlichen Erinnerungsgabe, lässt uns in seinem Werk
so manche kuriose, längst vergessene Parteiinitiative wieder belächeln. „Die führende Rolle der Partei“, die Tag für Tag über Deck walzte und unserer Heuer in Monopoligeld, unterschieden uns von den werktätigen Massen, die sich im Rest der Welt der Seefahrt hingaben.

Nicht im Zorn, aber satirisch, amüsant und äußerst treffend ausgeleuchtet, lässt Friedrich das Bordleben auf unseren „abgewickelten“ und nun längst verschrotteten Schiffen wieder Revue passieren.
Der Untertitel „Bordbuch des G. Rauens“ wäre mein einziger kritischer Einwand. Den Punkt
weglassend und „Grauen“ daraus ableitend, das träfe dann m.E.n. für meine 22 Berufsjahre unter der gleichen Flagge keinesfalls zu. Wie viele Tausende, fuhr auch ich gerne zu See, auch unter den so treffend geschilderten, oft seltsamen Verhältnissen!

Pathetisch will ich nicht rüberkommen, aber beim Lesen dieser Schilderungen, sitze ich in Gedanken wieder auf einer Backskiste und freue mich über smooth sea, da mein "Hafenbräu" nebst "WBS" mir nun nicht mehr entgegen kommen und die "Schule der sozialistischen Arbeit" darf ich ungestraft schwänzen.

Friedrich, ich habe Deinen indischen Labskaus gourmetisch genossen!

Eine noch ausführlichere Rezension ist unter funkerfelix.de/forum zu finden.




2.

Heiter und vergnüglich, ironisch und nachdenklich. Das zweite Buch von Friedrich Seibicke nach "Babbeljahn und Daddeldu" hat viele Facetten. Es ist nicht nur die Reflexion des Bordlebens auf einem Schiff der Deutschen Seereederei Rostock mit engagierten, hart arbeitenden Seeleuten, die naturgemäß auch mal gehörig über die Stränge schlagen, den Merkwürdigkeiten eines Kapitäns, den Tücken von Zoll und Sicherheitsorganen im Heimathafen und gesellschafts-politischen Zwängen, sondern auch der erlebte Traum von exotischen Ländern und einem Stück Freiheit, wie sie den meisten DDR-Bürgern verwehrt blieb. Berichte von Zeitzeugen zu historischen Ereignissen, Betrachtungen zu Land und Leuten, Sitten und Gebräuchen und zum Hinduismus machen das Buch ausgesprochen lesenswert und spannend. Maritime Zeitgeschichte, wie sie unwiederbringlich Vergangenheit ist. Obwohl meine eigene Seefahrtszeit bereits viele Jahre zurück liegt, wurden beim Lesen dieses Buches all die schönen Stunden an Bord und beim Landgang, aber auch kritische Phasen während einer Reise auf dem Pazifik bei Windenstärken von 11-12 und Krängungswinkeln bis 37 Grad, im Funkraum verbrachte lange Nächte, weil die Verbindungen zu Rügen Radio denkbar schlecht waren , all die Erlebnisse in den Jahren auf den verschiedensten Schiffen der DSR wieder gegenwärtig. In dankenswerter Weise hat der Autor es mit seinem Buch verstanden, die Erinnerung an dieses Kapitel Seefahrtsgeschichte lebendig zu halten und nicht nur Seeleute, sondern alle maritim interessierten Leser in seinen Bann zu ziehen. Prädikat: ein Buch mit Bestnote!




Rezensionen bei Amazon.de

1.

Da liegt er nun vor, der Buch gewordene Traum von exotischen Ländern, der Romantik der Seefahrt und einem Stück Freiheit, wie ihn Seeleute der Deutschen Seereederei Rostock erleben durften - ganz im Gegensatz zu den meisten DDR-Bürgern. Gleichwohl schildert der Autor in seinem gewohnt witzig-ironischen Schreibstil (das Buch "Babbeljahn und Daddeldu" stammt ebenfalls aus seiner Feder) nicht nur die Sonnenseiten des Bordlebens eines DDR-Seemannes, sondern auch die Härten seines Berufes, die gesellschafts-politischen Zwänge, die ihm der Arbeiter-und-Bauernstaat auferlegte, die permanenten Tücken und Willkürakte von Sicherheitsorganen und Zoll im Heimathafen und nicht zuletzt die allgegenwärtige Sorge, wie lege ich meine spärlichen Devisen zu Nutz und Fromme meiner Familie am nützlichsten an. Reich bebildert mit Fotos und Zeitdokumenten bietet das Buch aufschlussreiche Schilderungen historischer Geschehnisse und Exkurse in Sitten, Gebräuche und Religion der angelaufenen Länder. Es ist eine Reise in die Vergangenheit für uns ehemaligen DSR- Seeleute, und insbesondere Indienfahrern, mit Erinnerungen, die es wert sind aufgeschrieben zu sein und ein Stück Seefahrtsgeschichte, die ein breites Publikum interessieren dürfte und vergnügliches, manchmal auch nachdenkliches Lesen, garantiert. Dank an den Autoren für dieses tolle Buch, und dass er sich der Mühe unterzogen hat, all das in Worten lebendig zu halten und für die Hommage an unsere Zauberwelt aus Punkten und Strichen, mit der wir die Verbindung zwischen Schiff und Heimat aufrechterhielten.




2.

Leicht und locker und sehr amüsant geschrieben. Der Autor versteht es, Erlebnisse mehrerer Seeleute miteinander zu verbinden und sowohl lustige als auch recht ernste Begebenheiten miteinander zu verknüpfen und so ein sehr realistisches Bild vom Bordleben auf DSR Schiffen der sechziger und siebziger Jahre zu erstellen. Beim Lesen werden Erinnerungen an die eigene Jugendzeit wach.

Und passend zum Thema: Das gute Rostocker Hafenbräu war an Land  durch nichts zu ersetzen, diese elende "Hafenbrühe", diese!




Per e-mail:

Habe das Erststudium Deiner Ergüsse inzwischen abgeschlossen und mich köstlich amüsiert. Auch die kritischen und nachdenkenswerten Passagen habe ich dankend studiert. Ich werde die Bücher sicher noch häufiger in die Hand nehmen und nachlesen. Das sind nicht die Zeilen eines schreibenden Seemannes sondern die eines Schriftstellers, der zur See gefahren ist. Meine Hochachtung. Deine Bücher haben den Nachteil, das man sie nicht einfach aus der Hand legen kann. Man muß sie lesen, notfalls bis in die Nacht hinein. Ich schließe mich dem Lob vieler Kolleginnen und Kollegen unserer Zunft an.

Assi "Joe" per e-mail

Mein Urlaub ist "endlich" vorbei , so daß ich Zeit finde Dir zu schreiben.
Natürlich habe ich die Zeit auch genutzt, Dein "grauenvolles" Tagebuch zu
lesen . Ich finde, Du hast Dich zum "Babbeljahn" noch mal so richtig
gesteigert und Deine Feder ist zur Beschreibung der "realen
sozialistischen Seefahrt " im allgemeinen und zur Beschreibung des
"realen sozialistischen Umfeldes " aber auch in Bezug auf die heutige
Realität noch ein kleines bisschen spitzer geworden. Vielleicht mag das
den Einen oder Anderen sauer aufstoßen, aber ich kann Dir bestätigen -
So un nich aners waret - .
Ich hatte viel Spaß am Lesen und hoffe es gibt noch eine Zugabe
Deinerseits .

P.S. : Leider kommen die Maschinenleute immer ein bisschen zu kurz . Aber
wir waren es ja gewohnt im " Untergrund " zu arbeiten und still zu leiden.




Rezensionen bei Amazon:

1. Dieses Buch hat mich in einen in der Erinnerung fast vergessenen Lebensabschnitt eintauchen lassen, bin ich doch einige Jahre
als Funkoffizier bei der Deutschen Seereederei auf gleichen Schiffen und gleicher Route unterwegs gewesen. In bewundernswerter
Weise, gespickt mit scharfzüngigen Pointen, ist es dem Autor gelungen, die besonderen Umstände der damaligen Situation treffend
zu schildern und auf`s Korn zu nehmen. Danke für diese unverhoffte Zeitreise.

2. Habe mich genauso köstlich amüsiert wie beim Lesen des vorherigen Buches.Habe das alles genauso erlebt und sehe es heute mit einem lachenden und einem weinenden Auge.Friedrich Seibicke war schon damals ein skeptischer und vor allem ironischer Beobachter des kollektiven Wahnsinns. Allen die der vergangenen Seefahrtzeit nachtrauern sei gesagt,auch heute kann man noch ganz vernünftig zu See fahren, vor allem ohne sich zu verbiegen und ohne allabendliche "gesellschaftliche" Aktivitäten.
Friedrich Seibicke bitte weiter so mit dem Blick aufs Wesentliche und dem Schuss Ironie und Humor, welche den täglichen Wahnsinn erträglich machen.MfG Bernhard Veckenstedt.




-   Der Autor ist seit 2002 Mitautor und seit 2008 einer der verantw. Redakteure der BORDGESCHICHTEN des DSR Seeleute e.V. (Mehr Infos auch unter http://twitter.com/bordgeschichten.) und Mitglied des Deutschen Amateur Radio Clubs (DARC).

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