Buchauslage in einer Rostocker Buchhandlung (Weiland)

Eine Tragikomödie in vierzehn Akten, welche die seltsamen Umstände sozialistischer Seefahrt komisch behandelt, an denen ein Seemann jedoch eher hätte verzweifeln können. Von einem, der dabei gewesen ist, mit einem verhaltenen Schmunzeln zur Erbauung der Nachwelt ausschweifend erzählt.

Abschied vom Heimathafen Rostock für viele Monate




Unterwegs auf allen Ozeanen zwischen Rostock, Yokohama und Buenos Aires, auf Stückgutfrachtern, Lehrschiffen und Tankern, bei Sturm und Flaute, unter werten Genossen und sehr geehrten Klassenfeinden, monatelang auf einem Rundkurs zwischen Ankerspill und Rudermaschine, mit Wahleiern und Buletten zum Frühstück, bei Weinblattsiegel und Hafenbräu zum Feierabend, mit dem Blauen Peter am Mast und im Gesicht grünen mitreisenden Ehefrauen, gut zu Fuß und arm am Beutel, jeder zusätzlichen Valutamark auf den Fersen und die Zöllner im Nacken, wohlinformiert durch Schiffspresse und Sankt Pauli Nachrichten, mit immer einer Handbreit Wasser unter Kiel und einem Seefahrtsbuch kurz vor dessen Einzug leben die widersprüchlichen Zeiten der "christlich-sozialistischen Seefahrt" unter der Flagge Blau-Rot-Blau noch einmal auf.

Ladebetrieb an der Pier von Coatzacoalcos am Isthmus von Mexiko




Mit einem prallen Seesack an dialektischer Spannung, einer vollen Schlagpütz mit feinem Humor, einer erfrischenden Sturzsee an bissiger Satire, schwallwassergeschützten Seestiefeln voller glaubhaften Seemannsgarnes, einer leichten Brise globaler Erotik und einer hiebfesten Holzbalje historischer Fakten ist "Babbeljahn un daddeldu" ein Buch für alle, die schon immer mal zur See fahren wollten, sich aber nicht trauten, für jene, die gerne noch einmal zur See fahren würden, deren Frauen und Thrombosen dies aber verbieten, und für den Rest, der sich in seiner Sofaecke einfach nur köstlich amüsieren möchte.

MS RONNEBURG an der Bunkerpier in Durban, Republik Südafrika.




Leseprobe siehe unter Amazon - Babbeljahn un daddeldu - Blick ins Buch  

Marktfrauen in Madras, ind. Bundesstaat Tamil Nadu





        Motorschiff THEODOR KÖRNER liegt im Hafen von Matanzas auf Kuba





Der Funkoffizier eines Frachters im Atomkriegs-zeitalter, allzeit bereit.





Frühling im Yamashita Park von Yokohama





Gewitter über der Oberstadt von Salvador de Bahia de Todos o Santos, Brasilien




REZENSIONEN zu "Babbeljahn un daddeldu":

Georg Christoph Lichtenberg, 1742-1799

Wer zwei Paar Hosen hat, mache eins zu Geld und schaffe sich dieses Buch an!

Robert Kühn, Hamburg

Ich war ... neugierig, wie Menschen die Seefahrt im „real existierenden Sozialismus“  erfahren haben. Und dies aus der Sicht eines Menschen, der die Auslöschung der ursprünglichen,  sozial motivierten Seefahrt in Westdeutschland als Beobachter und Chronist erleben musste.
An Ihrer Darstellung gefällt vor allem das soziale Element, insbesondere, welche Rolle der Funkoffizier in der Community auch der DSR-Flotte gespielt hat. Ich habe in vielen Gesprächen, die der Abschaffung des FO vorangingen, immer wieder auf die von Ihnen so schön dargestellte verbindende Rolle des FO an Bord und im näheren Seeraum in Diskusionen und Fachaufsätzen verteidigt.
Wer heute auf einem Containerfrachter oder einem Tanker zur See fährt, hat seine Seele an den Mammon verkauft: Nichts was den Menschen zum sozialen Wesen macht – so Bindung und  Vertrauen – kann  die Seefahrt heute bieten. Nichts von dem, was die Seefahrt früher liebens- und hassenswert gemacht hat.
Das ganz und gar Ungewöhnliche an Ihrem Werk ist die Verbindung historischer Treue mit dem Augenzwinkern, das an fast allen historischen Werken fehlt.
Wenn ich zusammenfasse, dann  gewinnt Ihre Geschichte der DSR bei längerem Nachdenken immer mehr Substanz, auf die Sie stolz sein können.

Die etwas ungewöhnliche Art, ein Schiff "um die Ecke" vor Anker zu legen.




Sandro Jürgensen, Rezension bei AMAZON

Es gibt Bücher, die sind noch nicht einmal Wert gedruckt zu werden. Und es gibt Bücher, die gehören in jeden Bücherschrank. Zur zweiten Kategorie gehört dieses Buch. Ich habe mich für den geringen Preis von 12 Euro noch nie so gut über viele Stunden und Tage unterhalten gefühlt. Dieses Buch kann mit allem aufwarten was die Seefahrt unter der Flagge der DSR ausmachte. Bordleben, Landgänge, harte Arbeit und auch die Politik. Nichts bleibt unbeschrieben, und immer in einem Stil, der es einem sehr schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen. Wer schon immer einmal wissen wollte wie sich die Seeleute fühlten, wenn sie auslaufend Warnemünde die Mole passierten oder aber Landgang in Brasilien hatten, dem sei dieses Buch ausdrücklich empfohlen. Mein Fazit: KAUFEN! JETZT! Sie werden es nicht bereuen.




Jan Lindner, Eisenhüttenstadt, Brandenburg, Rezension bei AMAZON

Dieses Buch liest sich wunderbar leicht und locker! Ich bin selbst mit der DSR um die Welt gefahren. Allerdings erst in den Achtziger Jahren, als die Beschränkungen und Gängelungen für uns DSR Seeleute auf ihren Höhepunkt zusteuerten. Trotzdem findet man in den Berichten aus den Sechzigern und Siebzigern viele Gemeinsamkeiten zum eigenen Erleben ... Ein sehr empfehlenswertes Buch, das einen realistischen und humorvollen Einblick in die Geschichte der DSR bietet. Ein Muß für alle, die mit dieser Company auf den Weltmeeren unterwegs waren.

Der Wachoffizier peilt in der Brückennock eine Landmarke am Felsen von Gibraltar





 A. Thürling, Warnemünde, Mecklenburg-Vorpommern, Rezension bei Amazon

Ich habe das Buch noch nicht ganz durch, aber ich kann mich mit einer Bewertung beim besten Willen nicht mehr zurückhalten ...
Ich danke meinen beiden Vorrednern für die sehr guten Rezensionen und sie haben ja soo recht.
Werde meinem Vater (Seemann bei der DSR von 1968-1991) auch ein Explemplar schenken und ich weiß ... er wird es lieben !

Andreas und Katrin, Thüringen, Rezension bei Amazon

Ich habe mir dieses Buch eigentlich gekauft, um etwas über Seefunk zu DDR-Zeiten zu erfahren. Dieses Thema wird aber immer nur kurz angerissen.
Trotzdem bin ich beim Lesen köstlich unterhalten worden, das ging soweit, dass ich beim Lesen öfters laut loslachen musste. Er trifft oft den Nagel auf den Kopf und umschreibt sehr lustig den tatsächlichen Zustand in der ehemaligen DDR. Es fällt stellenweise schwer, das Lesen zu unterbrechen.
Hoffentlich erscheinen noch weitere Bücher!
Mein Fazit, sehr empfehlenswert!
Andreas, DL5AKN



Ulf Biermann, Rezension bei Amazon

Alle, die schon immer wissen wollten, wie es sich denn so zutrug bei der DSR, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen. Grundlage bilden äußerst interessante Fakten zur Seefahrt in der DDR und darüber hinaus, deren Entwicklung und schleichender Niedergang. Die großartige Erzählweise des Autors läßt zudem nicht selten schmunzeln, berichtet er doch mit einer erheiternden Gelassenheit, welche jegliches ideologisches Geplänkel oder anstrengende Rechtfertigungszwänge zum Glück vermissen lassen.
Auch für jene - die der Seefahrt selbst nicht so interessiert nachschauen, ist es eine Leseempfehlung wert. 

Blick auf Göteborg




Gerd Klügel, Kapellen bei Antwerpen, Belgien

Das Buch ist nicht nur für Fahrensleute interessant, nicht nur für die Daheimgebliebenen, die uns damals beneidet haben, sondern für alle, die eine gewisse Liebe für die Seefahrt besitzen. Allerdings wird es einige geben, die beim Lesen kräftig mit den Zähnen knirschen, denn der Autor beschreibt nicht Seefahrtromantik durch die rosarote Brille, sondern auch die  hässlichen Dinge, die viele scheinbar vergessen haben.  

Torsten L., Rezension bei Amazon

Zugegeben: der Wortwitz ist grösstenteils überragend ("... die Ideen des grossen sowjetischen Neuerers Alexej Tomorrow ..." - einfach genial). Allerdings werden diese Kalauer wohl nur von wenigen DDR-/DSR-Insidern verstanden werden. Der grössere Nachteil besteht jedoch darin, dass diese Art des Schreibens mehr als die Hälfte des Textes ausmacht. Damit ist einerseits oft unklar, ob es sich hierbei um wirklich Erlebtes oder eben um geschickt eingeflochtene Scherze handelt. Des Weiteren kommt das tatsächliche Beschreiben des Seefahrerlebens leider viel zu kurz. Es stellt sich am Ende das Gefühl ein, dass dieser Wortwitz Selbstzweck ist und dass diese Biografie vom Autor dazu benutzt wurde, um sich diesbezüglich so richtig austoben zu können. Kurzweilig ist es allemal; ab und zu wäre ein gründlicheres Lektorat wünschenswert gewesen. Wer tiefergehende Einblicke in die Geschichte der DSR und ihres Seefahrerlebens gewinnen möchte, dem sei wärmstens die Biografie von Kapitän Hans-Hermann Diestel empfohlen.

(Ja, das Buch ist eine Persiflage auf andere staubtrockene Seefahrerliteratur. Es hieß doch schon immer: Eine Seefahrt, die ist lustig ... . Schade, wenn der Rezensent selbst zur See gefahren wäre, wüsste er, das derartige "Scherze" in der Fachsprache Seemannsgarn heißen.)




Wolfgang Müller, Kapitän (per e-mail)

Danke für Ihr hervorragendes Buch! ... Ich weiß, wovon ich spreche, wenn ich Ihr Buch SPITZE finde. 73 (Das ist der Funkergruß - Admin.)

Hartmut Fischer, Kapitän, Rostock

Das erste Buch zum Thema DSR, was ich von Anfang bis Ende gelesen habe.

Gerhard A. Jung, Reichenau, Baden-Württemberg

Selten so geschmunzelt!

Ein Schiff der Reederei Hamburg-Süd (Cap San Diego - Klasse) läuft in den Hafen von Santos, Brasilien, ein




Hubert Wazlawik, Harzgerode, Sachsen-Anhalt

Ich verneige mich vor dem Autor. Das Buch ist ganz, ganz große Klasse. Als Mitglied des DSR-Seeleute e.V. habe ich die Kritiken nach Erscheinen von "Babbeljahn un daddeldu" verfolgt. Nach dem Lesen des Buches kann ich nur betonen, es ist wirklich wunderbar geschrieben, so vortrefflich, wie es die Umstände damaliger Seefahrt widerspiegelt. Das Buch ist besonders lesenswert für Seeleute, die erst nach 1980 zur Seefahrt stießen, als eine gänzlich andere und keineswegs bessere Epoche bei der DSR angebrochen war, in der man zwar nicht mehr unklimatisierte Schiffe nach Indien, dafür aber den Gruppenlandgang kennen lernen durfte. Meine Frau liest gerade das Buch. Manchmal fragte sie mich beim Lesen: "Warum lachst du so laut?" Ich habe ihr gesagt: "Lies selber, dann weißt du warum!"



Bücherliste des DSR-Seeleute e.V. Freiberg in Sachsen:

Mit Friedrich Seibicke hat ein weiteres Mitglied des DSR-Seeleute e.V. ein Buch über seine Fahrenszeit auf Handelsschiffen der ehemaligen DSR geschrieben. Eine faktenreiche und offene Erzählweise im Wechsel der Stilarten lässt sowohl den befahrenen wie auch unbefahrenen Leser in Spannung vom ersten bis zum letzten der 14 Kapitel. Spezielle Meinungen zur großen und kleinen Politik jener Jahre werden dabei nicht ausgespart.

Auf 470 Seiten erfährt der Leser Wesentliches über das Bord- und Berufsleben sowie über Landgänge in vielen Hafenstädten. Dabei wechseln sich informative und humorvolle, aber auch kritische und nachdenkliche Passagen ab. Ein nach Tagebucheintrag und Erinnerung gut verfasster und lesbarer DSR-Report.

Straßenbau in Bombay. Frauen gehen mit gutem Beispiel voran.




Joachim Müller, Kühlungsborn, Mecklenburg-Vorpommern

Das Buch gerade zur Seite gelegt und die letzten Lachtränen trocknend, kann ich nur konstatieren: Gratulation! Der zwischen feiner Ironie und handfestem Humor variierende Schreibstil und eine Message über ein Lebenskapitel, die von herzerfrischender Offenheit geprägt ist, macht das Lesen zur hellen Freude. Für mich ein rundweg gelungenes Buch über ein Seefahrtszeitalter, in dem politische Wirren, Widersprüche und Verrücktheiten jedweden Genres munter durcheinander purzelten. Außenstehenden wird vermutlich vieles wie der Bericht aus dem 20. Paralleluniversum vorkommen, in dem irgendwas irgendwann schief gelaufen ist. Wie auch immer, bei mir tauchten unablässig längst verschütt gegangen geglaubte Erlebnisse und ganz ähnlich geartete Erfahrungen urplötzlich wieder aus dem Gedächtnis auf.


Ingrid Siegl, Altenburg, Thüringen:

Das erste Buch nach der Wende, was ich an einem Stück durchgelesen habe.

Christine Wenkel, Chemnitz, Sachsen:

Das Buch ist einfach ganz toll!

Am Hafen von Famagusta im heute türkisch besetzten Teil von Zypern




Sylvester Föcking, Oppenheim, Rheinland-Pfalz ( www.seefunker.de ):

Besseres als die Seefahrt haben wir nicht zu erwarten. Und nur mit ihr kommt man aus der Schnellkochtopf-Republik (hermetisch abgeschlossen und stets unter Druck) heraus - wenn auch unter bescheidenen Umständen.

Mit spitzer Zunge und ebenso spitzer Feder erzählt Friedrich Seibicke seine Geschichte als Funkoffizier. Es war sein Vater, ein U-Bootfahrer, der ihn für die Seefahrt interessierte und leicht dort hin lenkte. Der erste Schritt von den sonnenverwöhnten blühenden Hängen an Saale und Unstrut hin zur Küste nach Wustrow. Hier blühte nur der Salpeter an den Hauswänden. Das "kasernierte" und entbehrungsreiche Studium mit Schneeräumeinsatz an der Seefahrtschule war das Sprungbrett aus dem engen sozialistischen Gefüge an Land in ein etwas freieres Leben an Bord der DSR-Schiffe und somit außerhalb des Eisernen Vorhangs.

Die ständige Sorge nach anständiger Valuta in den Häfen der Welt und die oft auftretenden Engpässe an Bier, Zigaretten, nirgendwo konnte nachgekauft werden, bauliche Mängel auf Alttonnage-Schiffen mit wassergefüllten Lampenfassungen in der FT-Station und die oft dürftige Verpflegung, alles wurde aus Rostock mitgeschleppt - Beinscheiben ohne Knochen in der Konsistenz eines holländischen Furzkissens, Mecklenburger Ananas (Kohlrüben) und Bohneneintopf, der seine sozialistische Erziehung als Bläh-Boy zunichte machte, begleiten alle Geschichten.


Was während seiner Zeit bei der DSR bestimmt schwierig war - hier nimmt er kein Blatt vor den Mund und berichtet locker von den Sorgen der Seeleute, die sich im Heimathafen im "Dicken Pisser" amüsieren, oder über spätpubertierende und schießwütige Kollegen mit ihrer bis zum Anschlag gespannten Trieb-feder wegen der Damen von der Ich-AG.

Im Laufe des Lesens erlernt man die sozialistische Terminologie, die einen ständig begleitet, so wie es im richtigen Leben wohl war. Mit gekonnten Wortspielereien über den Neptun mit Hanfbart als "Werg-Tätigen" schmunzelt der Leser ebenso wie über den Staatsratsvorsitzenden der "Deuschen Kratschen Reblik".

Er war ein guter Beobachter und wohl auch Tagebuchschreiber. Mit seinen Erzählungen nimmt er den Leser noch einmal ganz detaiiert mit auf seine Reisen des Flottenbereiches Asien/Amerika, von Rostock nach Kuba, Argentinien, Indien, Malaysia, Japan oder durch den Suez-Kanal. Hier erwarteten die DSR-Seefahrer oft von der Agentur wohl organisierte Kultur- und Freizeitreisen, nach denen sich mancher Wessi-Seelord die Finger geleckt hätte. Immer wieder verfolgt sie der Sozialismus. Sogar auf einer verirrten Bootstour in den Mangrovensümpfen von Indonesien wies ihnen ein Lenin--Denkmal aus Sukarnos Zeiten mit ausgestrecktem Arm den richtigen Weg.

470 Seiten erzählen von fast 20 Jahren Seefahrtzeit unter Bedingungen, über die wir heute schmunzeln. 12 Euro sind gut angelegt zur erneuten Mitfahrt an Bord der J.G.FICHTE, RONNEBURG, LEUNA I, HALBERSTADT und THEODOR KÖRNER sowie anderer Schiffe der DSR. Wer sich dazu noch eine Kiste Hafenbräu oder eine Flasche Weinblattsiegel mit Thüringer Rostbrätl gönnt, ist so richtig wieder an Bord! 

Aus: Mitteilungsblatt der SEEFUNKKAMERADSCHAFT Bremen, Ausgabe 4/2008  

Am Denkmal für den Schweren Kreuzer ADMIRAL GRAF SPEE im Hafen von Montevideo, Uruguay




"KURIER", Altenburg, vom 16. August 2008

... Selbst für Landeier ohne jeden Bezug zur Seefahrt entwirft der Autor ein mitreißendes, pointenreiches Sittengemälde über ein Berufsbild, das unter den Bedingungen der DDR für Außenstehende nur schwer vorstellbar war. Die faktenreiche und offene Erzählweise mit Spannung bis zum letzten Kapitel lässt sowohl den befahrenen wie auch den unbefahrenen Leser nicht ruhen, bevor er nicht die letzte Seite umgeschlagen hat. ...



Kurt-Werner Langer, Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern: 

In Reinsberg erwarb ich das Buch von Friedrich Seibicke "Der DSR Report, Babbeljahn un daddeldu". Es wird nur noch zu den Mahlzeiten aus der Hand gelegt. Wenn man bei W. Schneiders "Vom Flüchtlingsjungen zum Kapitän" oft doch recht nachdenklich wurde, so kam schon mit dem Buch von Berndt Gückel "Seemanns Braut" sehr oft das Schmunzeln ins Gesicht. Dieses Erlebnis wird aber durch das Buch von Friedrich Seibicke noch getoppt. Hier wird die Geschichte der DSR, wie sie der Autor erlebte, mit der heutigen Zeit verglichen, wobei das Lustige oft überwiegt. Das ist nicht nur meine Meinung, sondern dies wurde mir von verschiedenen Kollegen bestätigt.



Heike Metz, Dresden, Sachsen

Friedrich Seibicke hat wirklich ein supertolles Buch geschrieben. Ich genieße das Lesen, denn für die Fülle der Daten und Anekdoten in dieser wundervollen deutschen Sprache geschrieben, muss man sich Zeit lassen, damit man die Feinheiten wahrnehmen kann. Man glaubt gar nicht, dass Funker so intensiv die Seefahrt erlebt haben. Friedrich schafft es, seine Erlebnisse mit den besonderen Verhältnissen in der DDR, der allgemeinen Geschichte und seinem Humor auf eine äußerst angenehme Art zu verbinden. Meine Bestsellerliste in Sachen Seefahrt wird erweitert. Bisher standen da "Ich sprenge einen Hai" von Karl-Heinz Flegel und die "Seemanns Braut" von Berndt Gückel. Einer Wertigkeit will ich da nicht vornehmen, sind alle drei ganz besondere Bücher, die die Seefahrt zu einer bestimmten und zu verschiedenen Zeiten authentisch darstellen und wunderschön zu lesen sind.    

Anlegestelle der Flandria - Ausflugs-dampfer an der Schelde in Antwerpen




Siegfried Melcher, Elmshorn, Schlewsig-Holstein

"Hut ab" und Respekt - ein schönes und gutes Buch! Da schlummerten ja wirklich (auch) Schreibtalente bei der lieben alten DSR!    

Annette Längricht, Burgscheidungen, Sachsen-Anhalt  

Vermutlich das erste Buch über die Seefahrt aus der DDR, das auch von seefahrerischen Laien von Anfang bis Ende mit Spannung gelesen werden kann. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen und habe die 470 Seiten an einem Wochenende geschafft. Humoristisch umrahmt kommt die ganze Wahrheit über die anfangs gewährte Freiheit und später zunehmend praktizierte Unterdrückung der Seeleute ans Licht. Ein durch und durch politisches Buch. Am Ende war ich emotional stark berührt.  Allerdings ist dieses Buch lediglich für Leute mit einem gesunden Menschenverstand geeignet.



Joachim Wojcik, Radevormwald, Nordrhein-Westfalen  

Nachdem ich das wunderschön geschriebene Buch ausgelesen zur Seite gelegt habe, kann ich nur das Urteil fällen, es gefällt mir großartig. Ich muss eingestehen, Epilog und Danksagung sorgten für einen Kloß in der Kehle. Einiges ist für einen Außenstehenden manchmal wohl eher nicht begreifbar. Der Stil mit viel Ironie und gelegentlichen Seitenhieben auf real existierende Personen ist Klasse und gibt viel Raum zum Schmunzeln und lautem Lachen. Das Buch spiegelt ungetrübt die Realität auf unseren damaligen Schiffen wider. Die Bemerkung in Richtung Überwachung, welche in den 70er Jahren zunahm, kann ich nicht ganz teilen. Wir, die wir 10 bis 15 Jahre später aufstiegen, haben das, glaube ich, nicht so empfunden. Genauso empfunden habe ich das Einlaufen in Rostock - wir merkten erst in welchem Land wir lebten, als wir wieder nach Hause kamen.     

Das Rathaus von Vera Cruz in Mexiko mit der dem Seemann wohlbekannten Plaza




Dieter Talke, Peitz, Brandenburg 

Ich habe Friedrich Seibicke's "Babbeljahn un daddeldu" geschwartet und bin begeistert, wie er längst Vergangenes in die Gegenwart holen kann, so dass mein Stuhl anfing zu schaukeln und fast der Balkon vor Lachen abgebrochen wäre. Die DSR-Seefahrt kann man einfach nicht besser beschreiben. Besonders sein Nachwort " Wer hat mein Lied so zerstört" ging mir sehr zu Herzen.



Peter Zintl, Berlin     

Beim Lesen von "Babbeljahn un daddeldu" musste ich mich regelrecht zwingen, das Buch abends aus der Hand zu legen. Es hat sich sehr flüssig gelesen und ich kann mich den bereits geäußerten Lobpreisungen nur anschließen. Manche Absätze, die mit feiner Ironie geschrieben sind, kann wahrscheinlich nur jemand verstehen, der damals auch zur See gefahren oder "gelernter DDR-Bürger" ist. Es kamen natürlich wieder die Erinnerungen hoch: Havanna, Heiratsmarkt in Vera Cruz, Fuzzi Wuzzi in Port Sudan. Bombay und Calcutta kennen viele, wer aber kennt schon Bedipunder und Veraval? Zur Insel Elephanta müssen wir den gleichen Weg genommen haben wie ihr. Ich habe noch Fotos, wo wir uns durch das vertrocknete Unterholz kämpfen.




Katrin Klaus, Chemnitz, Sachsen

Zwei Tage vor meinem wohlverdienten Ostseeurlaub brachte die Post das Buch "Babbeljahn un daddeldu" direkt ins tiefste Sachsen. Für mich traf die letzte Bemerkung auf dem Cover zu: Hat (fast) nichts mit der Seefahrt zu tun, möchte sich aber auf dem Sofa köstlich amüsieren. Und das habe ich! Mein Neffe schaute mich immer fragend an, wenn ich in der Strandmuschel liegend, die Ostsee zwischen Rerik und Kühlungsborn fest im Blick, immer wieder lauthals lachen musste. Bei Ihren Erzählungen mit einer Wortwahl, die nur ein geborener Ossi verstehen kann, entspannte ich und tauchte in fast vergessene Erlebnisse meiner Kindheit ein.

Marktfrau in Surabaya, Insel Java




Andreas Basedow, Hamburg

Herzlichen Dank für die fröhlichen, ergötzlichen, mitunter schadenfrohen und aber auch nachdenklichen Stunden, die mir die Lektüre deines Buches schenkte. Ich habe es sehr genossen. Und werde es bestimmt noch einmal genießen, um auch noch die letzten Feinheiten herauszulesen, die mir vielleicht bei diesem Mal entgangen sind.

Einmal mehr kann ich feststellen, dass trotz der Kürze meiner eigenen Fahrenszeit durchaus einige Erlebnisse dabei waren "wie sie im Buche stehen."



Matthias Prill/DG5LM, Grevesmühlen, Mecklenburg-Vorpommern

So, letzte Seite durchgelesen!
Ich bin begeistert. Ein tolles Buch! Und dabei ist es ja kein Roman,
kein Krimi, sondern die nackte Wahrheit!
Es war wie eine Reise in die Vergangenheit. Gut, für mich mit Baujahr
1970 nicht ganz so weit zurück, aber es reichte schon.
Schön die Beschreibung vom Zoll am Eingang zum ÜSH. Ich habe es oft
"genossen", nach der Spät/Nachtschicht von den Deppen noch belästigt zu
werden, was ich denn da alles Hochgeheimes rausschleppen will...
Bin in Schmarl groß geworden und habe als Kind oft am Tradi gespielt.
Da hast du gerade der DSR den Rücken gekehrt...




Peter Keller, Grevesmühlen, Mecklenburg-Vorpommern

Der Ausgangspunkt, zu diesem Buch zu greifen, bestand darin, dass ich eine Rezension darüber fand, dass in diesem Buch ein Bogen vom Vater (U-Waffe WW II) zum Sohn ( FO DSR) gespannt werden würde und das Bordleben im Spannungsfeld der gesellschaftlichen Veränderungen in der DDR und der Bedingungen in und für die Seefahrt im Großen und Ganzen beschrieben werde. Das ist dem Autor gut gelungen, vor allem der Einstieg über die Erlebnisse seines Vaters. Das macht eigentlich für mich das Besondere dieses Buches aus, weil es den gewissen Spannungsbogen bildet. Interessant dazu, dass in dem in der DDR erschienenen Werk von Paul Herbert Freyer "Der Tod auf allen Meeren" das Boot in der Statistik mit Totalverlust ohne Überlebende gelistet wurde, obwohl es Überlebende gab, von denen man bei entsprechender Recherche hätte gewusst haben sollen.

Der Autor konnte noch aus "besseren" Zeiten bei der DSR berichten. Vielleicht hätten die Ausführungen etwas mehr auf die beruflichen Aspekte des Bordlebens eingehen sollen, obwohl es so war mit der "Feierei, dem Alk und den sonstigen seemännischen Vergnügungen". Auf jeden Fall ein gelungenes Buch. Vielen Dank für das Lesevergnügen.

So, und jetzt packen wir den Seesack wieder ein!




Dschunke im Hafen von Hongkong


  


In Bangkok: "Das wäre Ihr Preis gewesen, hätten Sie mich an Bord gelassen."




Ade, nun zur guhuten Nacht, jetzt wird deher Schluss gehemacht ...




Das Letzte: Ansicht aus dem Hafen Chungjin in Nordkorea




AUS die Maus!

Der letzte Teil der Trilogie erscheint voraussichtlich 2015. Gewidmet all denen, die den Autor auch nach der letzten Seite des Buches noch mögen.



Impressum:

Copyright - Alle Rechte für Text und Bild beim Autor der Bücher

Quelle aller Schlagzeilen, Parolen und Kalauer in Faksimile: VOLL VORAUS - Organ der Kreisleitung der SED Seeverkehr und Hafenwirtschaft für die Handelsflotte der DDR. Mit deren Wiedergabe werden keine politischen oder verfassungsfeindlichen Ziele verfolgt.

Dies ist eine private Internetpräsenz. Verantwortlich für Inhalt und Gestaltung: Friedrich Seibicke, Dipl. Ing. (FH) für Nachrichtenbetriebstechnik, Ing. für Seefunk und Leserattenfänger. Layout und Gestaltung  dieser Präsentation sowie die enthaltenen Informationen sind gemäß dem Urheberrechtsgesetz geschützt.

Diese Webseite wird veröffentlicht und gepflegt durch: Friedrich Seibicke, 04600 ABG, Kontakt: babbeljahn(at)t-online.de.

Der Autor verweist auf die üblichen rechtlichen Hinweise zu Veröffentlichungen im Internet.

Zu guter Letzt:




Bastian Sick schrieb daraufhin das Buch "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod", denn früher hieß es einmal auf gut Deutsch: "Aus dem Referat des Genossen ..."








 Das Buch "Babbeljahn un daddeldu"
Das Buch "Labskaus auf Indisch"
 Texte, Rezensionen, Impressum